Wissenschaftliche Perspektive. Erfahrung in Organisationen. Orientierung für Veränderung.
Ich bin Wissenschaftlerin, Hochschullehrende, Trainerin, Beraterin und Coach. Meine Arbeit verbindet die Analyse organisationaler Prozesse mit der Frage, wie Menschen und Organisationen Veränderung nachvollziehbar, verantwortungsvoll und wirksam gestalten können.
Mich interessieren besonders Situationen, in denen etablierte Routinen nicht mehr ausreichen: wenn gesellschaftliche Erwartungen wachsen, unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen oder neue Formen der Zusammenarbeit und Steuerung erforderlich werden.

Meine Perspektive auf Organisationen
Organisationen verstehe ich als soziale Systeme mit eigenen Routinen, Entscheidungslogiken und Perspektiven. Veränderung wird dann tragfähig, wenn neue Anforderungen nicht bei einzelnen Maßnahmen bleiben, sondern in Zusammenarbeit, Verantwortung und Strukturen wirksam werden.
Ich arbeite analytisch, dialogorientiert und praxisnah. Wissenschaftliche Reflexion hilft dabei, komplexe Situationen einzuordnen, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und begründete Entwicklungsschritte zu gestalten. Erfahrung aus politischen und kulturpolitischen Entscheidungsträgern- und Gremienprozessen schärft meinen Blick für öffentliche Legitimation, strategische Kommunikation und institutionelle Steuerung.
Erfahrungen im Kulturbetrieb
Kultur ist für mich ein zentraler gesellschaftlicher Erfahrungs- und Gestaltungsraum. Meine Perspektive ist durch langjährige Leitung-, Steuerung- und Projektarbeit im Kulturbetrieb geprägt. Nach einer künstlerischen Ausbildung mit Hauptfach Viola und einem Studium des Kultur- und Medienmanagements war ich in künstlerischer Betriebsleitung, Geschäftsführung, Produktionsleitung und internationalen Kulturprojekten tätig.
Diese Erfahrung fließt heute in meine Arbeit zu Organisationsentwicklung, Kulturmanagement und Cultural Governance ein. Sie prägt meinen Blick für die Spannungen zwischen künstlerischem Anspruch, öffentlichem Auftrag, Personal, Finanzierung, Kommunikation und institutioneller Entwicklung.
Zu meinen Stationen und Projektkontexten zählen die Symphoniker Hamburg, der Norddeutsche Rundfunk, die Hamburger Camerata, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie internationale Festivalprojekte mit dem British Museum in London und dem Israel Museum in Jerusalem.
Forschung & Lehre
In meiner Promotion an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg untersuche ich organisationale Lernprozesse und Veränderungsdynamiken im Kulturbetrieb. Die Dissertation ist eingereicht; die Verteidigung befindet sich in Vorbereitung.
Seit 2022 lehre ich als Lehrbeauftragte in Bachelor- und Masterstudiengängen zu Kommunikation, Medien, Psychologie, Organisation, Innovation sowie Kultur- und Medienmanagement. Darüber hinaus entwickle und moderiere ich wissenschaftsnahe Seminare und Weiterbildungsformate zu Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung und Veränderung.
Wofür ich stehe
Ich möchte Komplexität nicht vereinfachen, sondern so einordnen, dass sie handhabbar wird. Wissenschaftliche Perspektiven übersetze ich in eine verständliche und anwendbare Praxis. Dabei ist mir wichtig, unterschiedliche Interessen und Sichtweisen ernst zu nehmen, Kommunikation, Verantwortung und Strukturen zusammen zu denken und Veränderung als gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess zu gestalten.
